Beiträge vom April, 2009

Können wirklich alle Menschen mit Abitur rechnen?

Donnerstag, 23. April 2009 15:49

Es gibt Telefonate, da kann man nur irritert mit dem Kopf schütteln, nachdem man den Hörer auf die Gabel gelegt hat. Es gibt Momente in denen ich mich ernsthaft frage, ob alle Menschen mit Abitur rechnen können. Und damit meine ich nicht Integralrechnung oder desgleichen – es geht hier nur um Addition und Subtraktion.

Folgender Fall:
Vor zwei Wochen ruft ein Arzt an und möchte sich zu Schiffsbeteiligungen informieren. Nachdem ich ausführlichst über die Risiken und Chancen eines solchen Investments aufgeklärt habe, gehe ich etwas näher auf unser Honorarmodell ein. Ich erkläre ihm, daß bei uns lediglich ein Beratungshonorar in Höhe von € 999,- inkl. Mwst. bei Zeichnung fällig wird. Die Courtage in Höhe von € 3.000,- (12% von € 25.000,-) wird nach Zeichnung in voller Höhe erstattet.

25.000,- € + 5% Agio = 26.250,- €
26.250,- € – 3.000,- € Provisionserstattung = 23.250,- €
23.250,- € + 999,- € Beratungshonorar = 24.249,- €
24.249,- €= tatsächlicher Aufwand für die Zeichnung bei einer nominalen Beteiligungssumme von 25.000,- €

Gleiches erhält der Herr noch einmal in schriftlicher Form, inkl. zwei Emissionsprospekten.

Nun habe ich heute Morgen den Hörer abgenommen und die Nummer dieser Person gewählt. Einfach um zu klären, ob es noch offene Punkte gibt, bzw. nach Durchsicht des Emissionsprospektes weitere Fragen aufgekommen sind.

Ergebnis: Der Herr hat gezeichnet! Beim Vermittler seines Vertrauens! € 25.000,- zzgl. 5% Agio!
Begründung: Das Honorar in Höhe von 999,- € fände er aufgrund der Tatsache, daß wir uns lediglich eine Stunde unterhalten hätten sehr dreist und viel zu hoch. !?!?!?
Kann es vielleicht sein, daß wir uns die Emissionsprospekte durchlesen bevor wir dem Kunden eine Empfehlung aussprechen? Kann es auch sein, daß wir die komplette Abwicklung für den Kunden übernehmen? Kann es sein, daß dies in dem Honorar von 999,- € schon berücksichtigt ist?

Was hat der Herr nun bezahlt: 25.000,- € + 5% Agio = 26.250,- €

Seit diesem Telefonat frage ich mich ernsthaft: Können wirklich alle Menschen mit Abitur rechnen?

Herzliche Grüße,
Ihr
Stefan R. Müller

Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: Stefan R. Müller

Zeit ist Geld…kennen sie schon “die Einen und die Anderen”!?

Mittwoch, 22. April 2009 21:00

In meinem Dasein als Honorarberater gibt es viele recht verblüffende Aussagen von potenziellen Kunden, weshalb an der Dienstleistung der Honorarberatung kein Bedarf bestünde. Daß diese Menschen gar nicht wissen, was Honorarberatung eigentlich ist, lasse ich an dieser Stelle aussen vor. Auf ein Kuriosum möchte ich an dieser Stelle jedoch  etwas näher eingehen. Es gibt Menschen, die haben einfach keine Zeit einen Termin von 30 Minuten wahrzunehmen, um sich über den Service den ihnen die Honorarberatung bieten würde, zu informieren – obwohl sie – wie schon gesagt – mit der Begrifflchkeit der Honorarberatung gar nichts anfangen können.

Es gibt generell zwei Arten von Menschen…

Da gibt es die Einen: Die haben nie Zeit! Und generell kein Interesse!
Keine Zeit einen Termin zu vereinbaren, keine Zeit sich eine halbe Stunde über ihr Geld zu unterhalten, keine Zeit sich um private Dinge zu kümmern. Kein Interesse an Honorarberatung, kein Interesse die Möglichkeiten zu nutzen, sich die Kosten die mit der Kapitalanlage verbunden sich zu sparen – kein Interesse an wirklich unabhängiger Beratung.

Diese Menschen scheinen (eigenen Aussagen zufolge) in ihrer Arbeit zu versinken – haben aber (auch  nach eigener Aussage) nie Geld, sondern kommen gerade so über die Runden.

Da gibt es aber noch die Anderen: Die haben immer Zeit! Und sind vielseitig interessiert!
Terminvereinbarungen sind kurzfristig möglich, die Gelegenheit sich unverbindlich über das eigene Vermögen und die Möglichkeiten der Honorarberatung zu unterhalten wird gerne wahrgenommen. Im Privatleben widmen sich diese Menschen gerne und ausgiebig der Familie und ihren Hobbys.  Die Möglichkeit zukünftig in Substand anstatt in Ausgabeaufschläge, Provisionen und Gebühren zu investieren, wird dankend angenommen.  Unabhängige Beratung ist für diese Menschen unabdingbar.

Auch diese Menschen gehen ihrer Arbeit nach – haben aber Zeit – und sind in vielen Fällen komischerweise auch recht vermögend!

Was unterscheidet jedoch die Einen von den Anderen!?

Nun, die Einen, die gehen mehr oder weniger mit Scheuklappen durch´s Leben. Tun Dinge immer und immer wieder auf die gleiche Weise – wie schon in der Vergangenheit, ohne die Abläufe zu überdenken und ggf. zu ändern. Ein guter Satz, den man immer wieder hört: Das machen wir schon immer so, da wird sich in Zukunft auch nichts dran ändern. Ich werde schon seit 10 Jahren von XXX Beraten und habe kein Interesse überprüfen zu lassen, ob alle Entscheidungen auch wirklich in meinem Interesse getroffen wurden. Diese Menschen gehen in ihrer (oft unbewussten) Opferrolle voll auf. Sie sind nicht gesprächsbereit, die Angst daß sich durch eine Änderung etwas verschlechtern könnte ist größer, als die Zuversicht mit einem Wechsel etwas zu verbessern. Diese Festgefahrenheit wird auf Dauer immer zu einer negativen Lebenseinstellung führen. Verständlich, wenn man nach eigenen Angaben nichts als Arbeit kennt – und sich trotzdem nichts leisten kann.

Die Anderen hingegen, die sind jederzeit offen für Neues. Verändern Abläufe bewusst, um diese zu verbessern und die Routine zu durchbrechen. Sie hören sich jeden Vorschlag, jedes Angebot geduldig an um daraufhin zu überprüfen, ob sich dadurch nicht vielleicht etwas verbessern lässt. Diese Menschen gestalten ihr Leben aktiv. Sie sind jederzeit gesprächsbereit, sind bereit Dinge zu ändern, wenn sich dadurch eine Verbesserung herbeiführen lässt. Diese aktive und vor allem positive Einstellung zum Leben und vor allem sich selbst gegenüber ist der Grund, weshalb diese Menschen erfolgreich sind. Beruflich, finanziell und auch im privaten Bereich.

Lassen sie mich an dieser Stelle zwei Zitate nennen, die ich in diesem Zusammenhang sehr passend finde:

“Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiß aber, daß es anders werden muss, wenn es besser werden soll!”
Georg Christoph Lichtenberg

“Ich prüfe jedes Angebot. Es könnte das Angebot meines Lebens sein.
Henry Ford

Routine ist der Feind jeglichen Wachstums. Verändern Sie automatische Abläufe bewusst, um sie zu durchbrechen. Seine Sie aufgeschlossen neuem gegenüber und hören Sie den Menschen zu, die Ihnen etwas zu sagen haben.

Wechseln Sie vom Lager der Einen in das Lager der Anderen.

Herzliche Grüße,
Ihr
Stefan R. Müller

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Stefan R. Müller

Die Definition von Sicherheit bei der Kapitalanlage

Dienstag, 21. April 2009 11:30

Gerade in der heutigen Zeit ist das Verlangen nach Sicherheit bei den Kapitalanlagen von höchster Priorität.  Zu oft haben die Anleger in der Vergangenheit mit vermeidlich “todsicheren” Anlagen Geld verloren. Viele sind sogar in die Nachschusspflicht geraten, z.B. mit Immobilienfonds die als GbR gelaufen sind. Traurig, wenn man dem schlechten Geld noch gutes Geld hinterherwerfen muss. Zu verlockend war in vielen Fällen die Möglichkeit,  Steuern zu sparen.

Nun, da die großen Abschreibungsmodelle von der Regierung mit der Einführung des §15b EstG gekippt wurden, gilt das Hauptaugenmerk wieder der Rendite, nicht der Steuerersparnis. In meinen Augen sollte das auch so sein. Ich hielt noch nie viel davon unrentable Anlagen zu zeichnen, nur um Steuervorteile zu erlangen.

Doch wie definiert man Sicherheit? Ist Sicherheit ein Sparbuch, daß mir nicht annähernd die Nettorendite bringt die ich zum Inflationsausgleich, sprich zum Erhalt der Kaufkraft brauche? Ist Sicherheit das (vermeindlich) sichere Tagesgeldkonto (Kaupthing Edge!?) welches nur in den wenigsten Fällen ausreicht um die Inflation auszugleichen?

Mein Tipp: Seien Sie etwas risikofreudiger, ABER: “Nicht alle Eier in einen Korb legen”.

Ein ausgewogenes Portfolio besteht immer aus vielen verschiedenen Anlageklassen, die untereinander eine möglichst geringe Korrelation aufweisen sollten. So fahren Schiffe in der Regel auch dann rentabel weiter, wenn es an der Börse einmal nicht so rosig aussieht. Projektentwicklungen in Indien können auch in Jahren, wo die Charterraten für Schiffe rückläufig sind, hohe Gewinne abwerfen.

Es wird fast nie der Fall sein, daß alle Infestitionen in einem Portfolio, noch dazu wenn sie etwas “risikobehafteter” sind, in jedem Jahr ein positives Ergebnis erwirtschaften. Ziel sollte es jedoch sein, mit dem “Gesamtpaket” in jedem Jahr ein positives Ergebnis zu erreichen.

Ein großer Punkt der mich immer wieder ärgert sind die sogenannten “Vermögensverwaltungen” bei Banken. Nicht selten handelt es sich dabei lediglich um ein aktiv gemanagetes Depot, daß nur in Wertpapiere investiert. Es dürfte recht schwierig sein, in Börsenschwachen Zeiten (das Jahr 2008 würde ich an dieser Stelle als börsenschwach bezeichnen) ein positives Ergebnis zu erzielen. Und man darf nie vergessen: Um einen Verlust von 50% im Depot auszugleichen, ist ein Gewinn von 100% notwendig!

Viele unserer Kunden hatten im Jahr 2008 Managed Futures im Portfolio – zugegeben eine recht risikobehaftete Anlageklasse. Der MAN AHL Diversified Markets EUR konnte in 2008 jedoch einen Wertzuwachs von 32,8% verzeichnen. Mehr als nur akzeptabel, wenn man dies mit der allgemeinen Wertentwicklunge an der Börse vergleicht. Anlagestrategien wie diese haben maßgeblich dazu beigetragen, das Gesamtvermögen der Kunden vor Wertverlusten zu schützen.

Machen Sie sich einfach mal Gedanken, wie die derzeitige Strukturierung Ihrer Kapitalanlagen aussieht. Bestimmt finden Sie den ein- oder anderen Punkt wo es sich rechnen würde, diesen noch einmal zu überdenken.

Machen Sie sich einfach mal Gedanken über Ihre ganz persönliche “Definition von Sicherheit und Risiko”.


Es grüßt Sie herzlich,
Ihr
Stefan R. Müller

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Honorarberatung in der Baufinanzierung

Montag, 20. April 2009 9:25

Am Wochenende habe ich bei www.verbraucherschutz-magazin.de einen sehr interessanten Artikel zum Thema Honorarberatung in der Baufinanzierung gefunden.

Was viele Darlehensnehmer nicht wissen: Die Provision für den freien Vermittler wird in der Finanzierungskondition “eingepreist”. Ebenso wird oft eine Bearbeitungsgebühr erhoben, die dann an den Vermittler ausgekehrt wird. Viele Vermittler bevorzugen daher Banken, die mit guten Provisionszahlungen locken.

In der Honorarberatung sieht es da schon etwas anders aus. Die Vergütung erfolgt alleine durch den Darlehensnehmer. Provisionen von Banken, Bausparkassen, etc. werden stringent abgelehnt. Nur so ist es möglich, die für den Kunden bestmöglichen Konditionen und Finanzierungswege zu ermitteln.

Herzliche Grüße,
Ihr
Stefan R. Müller


Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Stefan R. Müller

Renditekiller – Sparen kostet mehr als Brot!

Mittwoch, 15. April 2009 9:38

Aus aktuellem Anlass möchte ich an dieser Stelle auf einen sehr interessanten Artikel aus der Financial Times Deutschland hinweisen:  Sparen kostet mehr als Bort

Der Artikel muss in meinen Augen nicht mehr kommentiert werden und spricht klar für die Honorarberatung.

Es grüßt Sie herzlich,
Ihr
Stefan R. Müller

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Stefan R. Müller

Strategische Vermögensstrukturierung in Zeiten der Finanzkrise

Mittwoch, 15. April 2009 9:37

Eine vernünftige Vermögensstrukturierung ist für den dauerhaften Anlageerfolg unabdingbar. Doch wie, in welchem Umfang und nach welchem System sollte das Vermögen strukturiert werden?

Generell sollte man drei einfachen Grundsätzen folgen:

* Liquidität geht vor Rentabilität
* Erhalten steht vor Vermehren
* Einkünfte liegen vor Wachstum

Gut geeignet ist für eine solche, strategische Asset-Allocation der Aufbau eines Core-Sattelite-Systems. Am einfachsten erklären lässt sich dieses System am Beispiel einer Konzernstruktur.

Gehen wir einmal davon aus wir haben einen Mutterkonzern und 6 Tochterunternehmen. Der Mutterkonzern bildet den Investment-Core. In diesem Core geht es einzig und alleine darum, die Inflation auszugleichen. Die angestrebte Nettorendite sollte somit 3-5% per anno betragen. Die Töchter, also die “Satellites”, arbeiten als Profit-Center. Diese weisen eine höhere Renditeerwartung bei einem höheren Risiko auf. Erträge aus den Satellite-Investments werden dem Core zugeführt, damit dieser weitere Satellites “kaufen” kann. Sollte bei einer der Töchter der erwartete Erfolg ausbleiben, kann diese umgeschichtet oder abgestossen werden. Der “Holding” kann dadurch jedoch nichts passieren.

Durch diese System und eine vernünftige Streuung der Satelliten (auf Korrelationen achten!) ist es ab einer gewissen Diversifikation rechnerisch fast unmöglich, Verluste zu generieren. Weiterhin belegen mittlerweile mehrere Studien, daß es bei der Anlage in erster Linie auf die Strukturierung ankommt, der Investitionszeitpunkt hingegen spielt eine eher utergeordnete Rolle.

Es grüßt Sie herzlich,
Ihr
Stefan R. Müller

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Ist die Honorarberatung überhaupt etwas für mich?

Mittwoch, 15. April 2009 9:36

Wenn Sie unsicher sind, ob die Honorarberatung etwas für Sie ist, dann stellen Sie sich doch einmal foldende Frage:

Würden Sie sich von einem Steuerberater beraten lassen, der seine Vergütung nicht von Ihnen, sondern leistungsabhängig vom Finanzamt bekommt? Angenommen je mehr Steuern Sie bezahlen, desto mehr Provision würde Ihr Steuerberater vom Finanzamt erhalten. Würde der Berater wirklich Ihre Interessen wahren? Nein? Dann machen Sie sich doch einfach mal Gedanken über das Vergütungsmodell Ihrer Bank, respektive Ihres derzeitigen Finanzberaters…

Wird Ihnen der “freie Berater” eines Finanzvertriebs ein Tagesgeldkonto empfehlen? Wohl kaum. Da hierfür keine Vergütung bezahlt wird und der Vermittler im Provisionsdruck steht, werden Ihre Gelder in der Regel für längere Zeit “festgezurrt”. Auch macht es aus meiner Sicht recht wenig Sinn, bis zu 5,5% Ausgabeaufschlag für einen offenen Immobilienfonds zu zahlen, wenn sich dieser in der Vergangenheit immer mit ca. 3-4% Wertzuwachs p.a. entwickelt hat. In Zeiten der Abgeltungssteuer brauchen Sie unter Umständen über 2 Jahre, um alleine die Gebühren die mit dem Kauf der Fondsanteile angefallen sind, auszugleichen.

Sehr interessante Pressestimmen zum Thema Honorarberatung finden Sie auch auf unserer Homepage.

Ihr
Stefan R. Müller

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Wodurch unterscheidet sich die Honorarberatung vom herkömmlichen Modell der Finanzberatung?

Mittwoch, 15. April 2009 9:36

Sehr oft werde wir auch heute noch von Interessenten gefragt: Und womit verdienen sie denn dann Ihr Geld, wenn Sie ihren Kunden immer alle Provisionen und Courtagen erstatten?

Grundsätzlich: Die Honorarberatung ist keine Beratung zum “Thema Honorar”, sondern die Beratung gegen Honorar.

Der Honorarberater wird ausschließlich durch den Kunden vergütet. Somit ist sichergestellt, daß die Beratung frei von jeglichen Provisionsinteressen erfolgt. Der Honorarberater steht also zu keiner Zeit in einem “Verkaufsdruck”, da nicht die Vermittlung von Produkten vom Produktgeber, sondern lediglich der Aufwand (in der Regel die Zeit und das Know How) durch den Kunden vergütet wird.

Viele Versicherer und Kapitalanlagegesellschaften haben die Zeichen der Zeit erkannt, und bieten bereits heute nettoisierte Honorartarife an, die keine Provision mehr für den Vermittler beinhalten.

Sollte es jedoch nicht möglich sein, die Provision im Anlage- oder Versicherungsprodukt direkt zu erlassen, wird die vereinnahmte Courtage zu 100% an den Kunden ausgekehrt. Gleiches gilt für laufende Vergütungen (wie z.B. bei Versicherungen und Fonds). Dies verschafft dem Anleger einen erheblichen Renditevorsprung – bereits zum Anlagezeitpunkt.

Ein seriöser Honorarberater arbeitet völlig transparent und lehnt jegliche Vergütung durch Dritte ab. Dadurch ist sicher gestellt, daß ausschließlich die Interessen des Kunden vertreten werden.

Herzliche Grüße,
Ihr
Stefan R. Müller

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Honorarberatung – der Königsweg der Finanzberatung!?

Mittwoch, 15. April 2009 9:34

10.03.2009 – Soeben hatte ich wieder ein sehr interessantes Gespräch mit einem Interessenten, der nun auch Kunde bei uns wird. Nach dem ersten Telefonat war die Antwort wie so oft: Kein Bedarf. Wie definiert man jedoch “Bedarf” in der Finanzplanung? Bedarf an Produkten? Bedarf an Anlagemöglichkeiten? Sehr oft sind die Menschen überrascht wenn Sie feststellen, daß wir überhaupt nichts “verkaufen” wollen. Verkaufen wollen wir natürlich schon – unsere Beratungsleistung – nicht jedoch Anlageprodukte mit utopischen Renditeversprechen und Konzepte, bei denen das Rad vermeintlich neu erfunden wurde.

Generell hat jeder Mensch Bedarf. Bedarf zu wissen wo man heute steht – und auch wo man in der Zukunft voraussichtlich stehen wird. Genau hier ist unser Ansatzpunkt. Sobald der Kunde verstanden hat, daß wir die gleiche Herangehensweise wie sein Steuerberater haben, macht es Klick. Und auch das Argument zukünftig alle Anlageprodukte zum Nettopreis zu erhalten, ist eine gewichtige Entscheidungshilfe

Es ist doch so: Viele Menschen haben mehr Angst vor einem Finanzberater, als vor Al Kaida. Nicht ohne Grund; findet doch bis heute von vielen Finazdienstleistern unter dem Deckmantel der vermeintlichen Beratung lediglich ein Produktverkauf statt. Getreu dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht. Und passend gemacht wird nicht das Produkt, sondern der Kunde.

Das Gespräch heute Morgen hat jedenfalls ergeben, daß es dem Kunden wesentlich lieber ist für Leistung auf Stundenbasis zu bezahlen, als den Vermittler oder die Bank durch versteckte Gebühren “gesund zu stossen”. Der Bedarf war also da – er war durch die Unkenntnis der Möglichkeiten lediglich nicht offensichtlich.

Es grüßt Sie herzlich,
Ihr
Stefan R. Müller

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Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Stefan R. Müller